Juli 19th, 2008
Nach fast zwei Jahren Arbeit endet “ARTONA” jetzt. Trotz großer Mühen ist es mir nicht gelungen, spannende Diskussionen in mein Blog zu holen. Und die brauche ich. Mich haben die permanent steigenden Zugriffszahlen gewundert. Ein Grund, nicht schon eher aufzuhören. Aber ehrlich gesagt: Mir sind fünf aktive Diskutanden lieber, als Hunderte stiller Teilhaber. Der amerikanische Online-Journalist Craig Stoltz tröstet: Don’t expect your best content to be rewarded. Accept that blog audiences are so unpredictable and that some of your most valuable gems will stay buried. Das stimmt. Leider. Aber ich bin nun mal ein ungeduldiger, rastloser Mann, der gern zu neuen Ufern aufbricht: Ein sehr persönliches Projekt ist in der Pipeline und beansprucht meine Energie. Also mache ich meinen Diener und danke allen, die hier regelmäßig hereingeschaut haben. Und tschüß!
(10.9.08) P.S. Neues Spiel, neues Glück: Weiter gehts auf meiner sprachlichen Spielwiese In der G(l)osse gelandet.
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Juli 17th, 2008
(dpi) Josef Ratzinger, CEO der Katholischen Kirche, traf mit mehr als 150.000 Jugendlichen in Sydney (Australien) zum Meinungsaustausch zusammen. Aus Anlass des Weltjugendtages bestieg der weißgewandete Weltkonzernlenker ein Boot und wandte sich im Hafen an seine Zuhörer. Die teuflisch gut gewählte Location gilt als Meisterleistung seiner PR-Strategen: Petri Heil! Denn die letzte Bilanz war durch negative Schlagzeilen extrem verhagelt. Sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz warfen ein schlechtes Licht auf Firmenkultur und Führungskräfte des Unternehmens.
Gut informierte Greise gehen deshalb von einer programmatischen Grundsatzrede aus. Thema: Die Jugend - Bargeldlos und ohne Tugend? Als wichtiges Merkmal seiner Corporate Communication pflegt Ratzinger die Gardinenpredigt. Zumal sein Künstlername “Gut gesagt!” bedeutet. Am kommenden Sonntag wird der 81-Jährige in seine römische Konzernzentrale zurückkehren. In nomini de patri et filii et spiritus sancti. Omen!
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Juli 1st, 2008
Auch im ersten Halbjahr 2008 setzt sich der positive Trend des letzten Jahres fort: Stetig steigende Zahlen bei den Seitenaufrufen
Hallo Sie! Ja, Sie sind gemeint! Sie gehören zu den 200 bis 300 Besuchern, die täglich bei ARTONA vorbeischauen. Leider ohne ein Lebenszeichen (Kommentar) von sich zu geben. An diese “stillen” Teilhaber, die im Monat bis zu 20.000 Seitenaufrufe auslösen, richtet sich folgende Idee: Lust, sich zum Bürger-Journalisten fortzubilden? In Theorie und Praxis. Schreiben, Fotografieren, Gestalten und auf ARTONA veröffentlichen. Je unterschiedlicher, desto lebendiger. So wie der Bezirk. Etwas für Sie? Hier habe ich skizziert, wie dieser Vorschlag aussehen könnte…
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Juni 28th, 2008
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Juni 25th, 2008
Alles begann mit einem Pattern. Minimalistisch, so wie Phil Glass in “Akhnaten”. Dann kamen die Bläser. Hymnisch, druckvoll. Und plötzlich landete ich in spanischen Gefilden. Auf Reisen und in der Musik ist alles möglich…
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Juni 22nd, 2008
Es tut sich was in Altonas Bloggerszene: Zwei neue Angebote wollen den Bezirk bereichern. Frappant.org ist eine Gemeinschaft von mehreren kreativen Gruppen, die mit ihren Ateliers in dem sogenannten Frappant-Gebäude (auch Ex-Karstadt und Forum Altona genannt) in der Grossen Bergstrasse im Hamburger Stadtteil Altona ansässig sind. Jetzt gibt es mit frappant.org ein Blog, das alle Ausstellungen und Veranstaltungen präsentiert. In Richtung Bürger-Journalismus führt der zweite Neuzugang: Seit der Altonale ist Ottensen.info online. Der Slogan ist Programm: “Hier schreibt das Dorf!”
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Juni 18th, 2008

Vom 21. Juni bis 19. Juli 2008 zeigt kunst-nah die Ausstellung “TREIBGUT - Das zweite Leben” der Künstler Hiltrud Riederer, Hilla Fitzen und Torsten Münder. Vernissage ist am 20. Juni, 19 Uhr. Es spricht: Hans-Hermann Klare („stern“). Klavier und Gesang: Martha Münder. Finissage am 18. Juli, 17 – 19 Uhr. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11 bis 19 Uhr. Samstag 11 bis 17 Uhr.
P.S. Neben den Arbeiten der Künstler macht mich der Gesang von Martha Münder neugierig. Wussten Sie, dass ihre Mutter Antje eine begnadete Gospelsängerin ist? Es gehörte zu den Höhepunkten meiner musikalischen Arbeit, einen Song mit ihr aufnehmen zu dürfen. Noch heute jagt mir ihre “schwarze” Stimme Schauer über den Rücken…
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Juni 16th, 2008
Masse, Klasse, Hauptsache: Kasse? Auch wenn ich mich unbeliebt mache: Quantität und Qualität sind zweierlei. Die Zahl der Angebote auf der Kunst-Altonale hat sich in den vergangenen Jahren stetig vergrößert. Und das ist gut so, keine Frage. Aber die Qualität blieb dabei manchmal auf der Strecke. Ich kann Künstler verstehen, die deswegen nichts mehr mit dem ganzen Rummel zu tun haben wollen und sich zurückziehen, weil sie sich mit dem Dargebotenen nicht identifizieren können.
Bei meinen Streifzügen durch Ateliers, Schaufenster und Pavillons habe ich dennoch einiges entdeckt, das mir gefallen hat. Bemalte Buchseiten von Nina Stemmler (noch wenige Tage bei kunst-nah), farbige Fotogramme von Till Lichtenberger (frappant-Ausstellung) und geradezu überwältigt hat mich die Malerei eines alten Bekannten: des georgischen Malers Mirian Japaridze, der Arbeiten geschaffen hat, die ich in einer direkten Reihe mit Bildern des abstrakten Expressionisten Mark Rothko sehe. Mal farbstark, mal meditativ. Beeindruckend. Ich habe die Künstler gebeten, mir Bilder und Begleitmaterial zu schicken. Damit ich es Ihnen hier auf ARTONA zeigen kann. Mal sehen, ob sie es tun. Ich harre gespannt der Dinge die da kommen…
P.S. Die vorab sehr gelobten Bernd Begemann (Troubadour interruptus?) und Regy Clasen (ich vermisse FiveLive) haben meine Erwartungen enttäuscht. Mein absolutes musikalisches Highlight waren die Positunes. Deutscher Soul, wunderbar arrangiert, hinreißend gespielt, drei Sänger! Wer es verpasst hat, kann auf ihrem MySpace-Profil hereinhören. Mein Tipp: “Sein”!
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Juni 16th, 2008

Im Musikübungszentrum “Session-Box” sind seit dem 6. Juni Fotografien des Künstlers Bastian Scheefe zu sehen. Die Ausstellung kann jeden Tag zwischen 10 und 23 Uhr besichtigt werden in der Schützenstrasse 78 (1. OG), 22761 Hamburg.
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Juni 12th, 2008

Ein multimediales Künstlerporträt, das in Ihre website oder Ihr Blog eingebaut werden kann. Das kurz und knackig in Bild und Ton über Sie und Ihre Arbeit berichtet. Mit den Mitteln einer Audio-Slideshow. Aufmerksamkeit erregend. Neu. Spannend. Eine Idee für Sie?
Zunächst arbeiten wir Ihre zentralen Botschaften heraus. In der Sprache des Marketings: Ihr Alleinstellungsmerkmal. Was haben oder können Sie, was andere nicht vorweisen können? Was ist das Besondere an Ihnen oder Ihrer Arbeit? Diese Claims oder Slogans sind die Grundlage für das “Drehbuch”, die dramaturgische Umsetzung Ihrer Botschaften. Interviews, O-Töne oder Musik untermalen Bilder, Fotos oder Textcharts, die Sie und Ihre Arbeiten zeigen. Das Ganze gestaltet als Slideshow, um Ihre Geschichte im Web erzählen zu können. Sagen Sie selbst: Welcher Ihrer Mitbewerber auf dem Kunstmarkt verfügt über etwas Vergleichbares?
Ich biete jeder/m Künstler/in, der/die im Bezirk Altona lebt oder arbeitet eine maßgeschneiderte Audio-Slideshow an. Kosten: 200 Euro. Zusätzlich zur eigenen Website wird die fertiggestellte Präsentation auf ARTONA veröffentlicht. Wenn ich Sie neugierig gemacht habe, senden Sie eine mail an hcw (at) soulbase.de oder klicken Sie auf das Kommentarfeld.
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